Wissenswertes zu Peru:
Das Kaffeehaus Punchay in der Inkastadt Cusco
Wer eine Südamerika-Reise macht oder “nur” nach Peru reist, kommt um den Besuch der alten Inkahauptstadt Cusco nicht herum. In der Innenstadt von Cusco (Choquechaca 229, zwischen San Blas und der Plaza) gibt es ein deutsch geführtes Cafe, welches eine wunderbare Sonnenterasse zum frühstücken besitzt, wo guter Cafe serviert wird und der Besitzer mit wertvollen Tips zur Seite steht.
Herzlich Willkommen im Café Punchay! Der Name des Cafés “Punchay” ist ein Wort aus der Quetschua-Sprache und bedeutet soviel wie “Tag” oder “Helligkeit”. Die Quetschua-Sprache ist die alte Sprache der Inka und noch heute gibt es im ländlichen Raum von Cusco viele Menschen die ausschließlich diese Sprache sprechen. Der Besitzer hat bewusst einen Namen aus dieser traditionellen Sprache gewählt, um der faszinierenden alten Inkakultur gerecht zu werden.
Das Cafe Punchay befindet sich in der alten Hauptstadt des Inkareiches Cusco, im historischen Stadtteil San Blas unweit der zentralen Plaza de Armas. Neben zahlreichen Kaffeespezialitäten aus frisch gemahlenem Bohnenkaffee bietet das Cafe Punchay als Besonderheit Kaffeecocktails an. Das Café Punchay hat eine schöne Gartenterrasse, wo der Besucher in Ruhe einen Kaffee schlürfen kann. Außerdem gibt es neben verschiedenen Pastagerichten auch Semmelknödel und ein großes Angebot an belegten Baguettes.
Peru ist auch das Land der Kartoffel. Hier hat man die Kartoffel kultiviert und es gibt in keinem anderen Land der Welt mehr endemische Sorten, wie in Peru. Deshalb kann man im Café Punchay verschiedene Kartoffelsorten probieren, die im Andenhochland angebaut werden. Ergänzt wird das Angebot durch frisch zubereitete Waffeln, ein Favorit bei den zahlreichen Kunden.
Das Café Punchay hat jeden Tag von 8 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Auch in Peru muss niemand ein Fußballbundesligaspiel verpassen. Auf einer 1,80m x 1,30m Großbildleinwand kann man die Spiele live verfolgen, genau wie andere Sportereignisse der NBA-Basketball-Liga oder die Formel 1.
Selbstverständlich wird der Gast im Café auch auf Deutsch bedient und der Besitzer hilft gerne mit Informationen rund um Cusco oder Ausflügen in die Umgebung.
Terrassen des Colca-Tales zum Kulturerbe erklärt
Das Colca Tal ist ein Gebiet von erstaunlicher landschaftlicher Schönheit, mit seinen präkolombianischen Terrassen in den riesigen Anden und einer tiefen Schlucht, in welcher sich ein Fluss 3140 Meter in die Tiefe stürzt. Der Colca Cañón ist eine Schlucht bei Chivay in Peru, in der Nähe (ca. 100 km) von Arequipa. Er ist, je nachdem ob man vom höchsten Berggipfel nahe der Schlucht aus bis zum Río Colca misst oder vom Rand der Schlucht, 3.200 m bzw 1.200 m tief. Der Grand Canyon ist dagegen (nur) etwa 1.800 m tief.
Damit ist der Cañón del Colca der zweittiefste Canyon der Welt .Geheimnisvolle Felsmalereien und Höhlen, in denen einst die sog. “Colcas”, Behälter für die Lagerung von Getreide, aufbewahrt wurden, zeugen von der Vergangenheit der Collagua-Kultur; der ursprünglichen Bewohner der Region.
In Peru ist das Colca-Tal bekannt für seine Kondore. Am frühen Morgen hat man große Chancen vom touristisch erschlossenen Cruz del Condor, über den Rand des Cañons aufsteigende Kondore mit bis zu drei Metern Spannweite zu sehen. Daneben gibt es auf dem Weg von Chivay nach Cabanaconde diverse Möglichkeiten, das einzigartige Panorama und Condore zu genießen. Von unten kann man den Cañon entweder in einer Riverrafting-Tour bewundern oder man entscheidet sich zu einer Wandertour. Die oberen Hänge des Cañons sind vielfach von menschlicher Hand zu Terrassen strukturiert, viele davon schon mehrere hundert Jahre alt, die die heutigen Bewohner für ihre effiziente Landbebauung verwenden. Diese Terrassenstrukturen gaben dem Gebirgszug der Anden seinen Namen.
Durch die Resolution Nr. 262/INC wurde das Colca-Tal nun zum nationalen Kulturerbe erklärt. Laut Jose Luis Talavera, Direktor der Autonomiebehörde in Colca (Autocolca), müssen ab sofort alle vorgeschlagenen Neubauten, Straßen, Autobahnen, Kanäle, Bergbau oder landwirtschaftliche Arbeiten, die das Landschaftsbild verändern und damit einen Eingriff in die einzigartige Landschaft darstellen, über ein spezielles Bewilligungsverfahren eingereicht werden und bedürfen einer staatlichen Genehmigung.
Die Deklaration zum kulturellen Erbe war dringend notwendig geworden. Steigendes Tourismusaufkommen rief immer mehr internationale Unternehmen auf den Plan, die nun für den Neubau von Hotels und Strassen eine staatliche Genehmigung benötigen.
Erster FKK-Strand in Peru
Caleta Colorada, der erste FKK-Strand in Peru, zieht täglich hunderte von Besucher an. Die Nudisten lieben den Kontakt mit der Natur, fühlen sich völlig frei und genießen dieses Naturparadies weit von der Stadt Ancash entfernt.
Caleta Colorada liegt 5 Minuten von der Anlegestelle am Strand in El Dorado (Nuevo Chimbote) entfernt. In diesem ökologischen Paradies herrscht eine einstimmige Meinung: “Die Sünde ist nicht der nackte Körper, sondern die Bosheit der Menschen”, teilt Michel mit, der seit zwei Monaten täglich die Anlage besucht die nach seiner Meinung dem “realen Paradies” sehr nahe kommt.
“Caleta Colorada ist eine großartige Alternative dem Lärm der Stadt zu entkommen. Nacktsein ist kein Problem, da jeder hier Unbekleidet ist. Wir gehen schwimmen, spielen, kochen, alle mit gegenseitigem Respekt und mit einer anderen Mentalität als die meisten denken”, so Michel, der zusammen mit einer anderen Gruppe von 15 Menschen die Anage regelmäßig besucht.
Meteorologisches Netzwerk am Machu Picchu installiert
Das Nationale Amt für Meteorologie und Hydrologie (Senamhi) wird ein Netz von zehn automatischen Wetterstationen und zwei hydrologische Stationen in Machu Picchu installieren.
Mit der Installation des meteorologischen Netzwerkes soll besser und schneller auf klimatische Veränderungen regiert werden können.
“Die Installation wird uns eine genauere Prognose mit wesentlich mehr Details liefern. Wir haben mehr Beobachtungspunkte, dadurch mehr Daten mit mehr Details als bisher”, teilte Gamarra, verantwortlicher Leiter bei Senamhi mit. Die Stationen arbeiten automatisch und beziehen ihre Energie über ein Solarpanel.
Peru erwartet 10% mehr ausländische Touristen im Jahr 2010
Wie der peruanische Minister für Außenhandel und Tourismus, Martin Perez, nun mitteilte, erwartet Peru für das Jahr 2010 mehr als 2,2 Millionen ausländische Touristen.
“Der Reiseverkehr verzeichnet eine ansteigende Dynamik. Unser Ziel im Jahr 2010 ist eine Steigerung des Tourismusaufkommens um 200.000 Besucher. Wir haben alles unternommen um dies zu realisieren “, teilte Perez mit.
Er kündigte an, dass das Ziel für die nächsten sechs oder sieben Jahren hoch gesteckt sei.
Polizei überwacht Strände in Lima mit Gleitschirm
Die nationale Polizei von Peru wird während der Sommersaison die öffentlichen Strände von Lima aus der Luft überwachen.
Mit mehr als 900 Beamten wird die Polizei die über 90 Strände und 30 öffentlichen Bäder überwachen. Zur Sommersaison an der peruanischen Küste, die im Dezember beginnt und bis März andauert, wird laut Polizeichef Oswaldo Hernandez erstmals eine Überwachung aus der Luft mit einem speziell entwickelten Gleitschirm für den Polizeieinsatz durchgeführt.
Dadurch soll ein rasches Eingreifen bei Notfällen gewährleistet sein. Staus und andere Notfallsituationen können schneller registriert werden, die Reaktionszeit wird deutlich verkürzt.
Casa Andina Hotels in Peru ausgezeichnet
Die Latin American Travel Association (LATA) hat die Hotelgruppe Casa Andina Hotels in Peru als beste Hotelgruppe Lateinamerikas ausgewählt.
Die Latin American Travel Association ist eine Vereinigung der führenden britischen Reiseveranstalter. Zu den Mitgliedern der LATA zählen mehr als 200 Unternehmen aus dem Tourismusbereich.
Mit der Auszeichnung wurde das Engagement der Hotelgruppe gewürdigt, die sich besonders bei der Aufrechterhaltung und Ausweitung der Qualitätsstandards im Umwelt und Gesundheitssektor auszeichnet. Gleichzeitig soll mit dieser Auszeichnung das öffentliche Bewusstsein für diese Region gesteigert werden.
Kulturbehörde INC erklärt Soloco-Ruinen zu Kulturdenkmal
Die Ruinen von Soloco, sowie die Terrassenfelder von Soloco sind jetzt offiziell Kulturdenkmal. Das geht aus der entsprechenden Erklärung der peruanischen Kulturbehörde INC hervor. Die Ruinen, im alten Quechua der Region “Purum Llacta”, altes Dorf, genannt, bilden einen beeindruckenden Komplex runder Wohnhäuser und wellenförmiger Schutzmauern.
Neben Purun Llacta wurden in der peruanischen Region Amazonas auch noch die Hatum Pampa-Höhle, die Sirilacucho-Höhle, die Cachimiche-Höhle, die Tomasa-Höhle,die Mash Machayna-Höhle, die Quingayacu-Höhle, die Pampa Damia-Höhle, die Calgunga-Höhle, die Gacmal-Höhlen 1 und 2, die Corazón-Höhle, die Calquilla-Höhle, die Techac-Höhle, die Calvario-Höhle und die Ramos Cunga-Höhle unter Denkmalschutz gestellt.
Auch die Ruinenkomplexe León Potrero, Pacchac, Choquia, Topia, Die Brücke über den “Quebrada de Ramos”- Bach, die Molinopampa-Terassen, und Piscoyahuco wurden zu Kulturdenkmälern erklärt. Die meisten dieser Denkmäler sind Bauwerke der Chachapoya-Kultur.
Mario Vargas Llosa erhält “Don Quijote de la Mancha Award”
Der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa wurde mit dem “Don Quijote de la Mancha Award” ausgezeichnet. Llosa erhielt die Auszeichnung während einer feierlichen Zeremonie im Palacio de la Zarzuela in Madrid aus den Händen des spanischen Königs Juan Carlos.
Während einer feierlichen Zeremonie wurde Mario Vargas Llosa, Autor von Romanen wie “La Ciudad y los Perros” und “La fiesta del Chivo” im Palacio de la Zarzuela, dem Wohnsitz König Juan Carlos I. und der spanischen Königsfamilie, ausgezeichnet. Mit ihm zusammen erhielt die philippinische Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo den mit 25.000 Euro (33.920 US $) dotierten Preis.
Vargas Llosa, der in Spanien lebt, erhielt die Auszeichnung für seine herausragende Arbeit als Romancier, Essayist, Literaturkritiker und Journalist. Im Jahr 2008 gewannen der brasilianischen Präsident Luis Inacio Lula da Silva und der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes den “Don Quijote de la Mancha Award”.
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