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Puno - Titicacasee - Cusco
TAG 7: Puno – Titicaca See Inseln
Nach dem Frühstück fahren wir zum Kleinhafen von Puno, wo wir unsere Bootstour auf dem 8.000 Quadratkilometer großem See zu den Uros, den sogennanten schwimmenden Schilf-Inseln, beginnen. Diese Inseln wurden seit präkolumbinanischer Zeit aus Schilfrohren und Schlamm künstlich erbaut, wo noch heute 2.000 Uro-Indigenos leben. Danach besuchen wir die TaquileInsel, bewohnt von den Quechua-Indios und gewinnen einen Einblick in traditionelle Kultur und soziales System der „Seemenschen". Wir kehren zurück und übernachten in Puno.
Puno
In der Region um Puno war einst die Kultur Tiahuanaco (800 bis 1200 nach Christus) zu Hause und das Volk der Aymara lebte hier beiderseits der heutigen Grenze von Peru und Bolivien. Die Inkas eroberten das Land im 15. Jahrhundert. Später ließen sich hier die Spanier, angezogen von den Mineralienvorkommen der Region, nieder und hinterließen während der Kolonialzeit ihre Spuren. Puno liegt auf einer Höhe von 3827 Metern am Ufer des Sees Titikaka, des höchsten schiffbaren Sees der Welt. Die Stadt gilt heute als die Hauptstadt der peruanischen Folklore.
Der Titicacasee und seine Inseln
Der See ist etwa 195 km lang und 65 km breit, mit Bolivien und Peru als Anrainerstaaten. Mehr als 40 Inseln ragen aus dem Titicacasee, wovon die Inseln Amantani und Taquile auf peruanischer Seite die wichtigsten sind. Der Titicaca See ist kalt und somit kein Badesee. Die durchschnittliche Wassertemperatur liegt bei nur etwa 10° C. Der See liefert seit Jahrhunderten die Voraussetzungen für die landwirtschaftliche Nutzung der umliegenden Ländereien.
Schilfinseln
die schwimmenden Inseln des Uro-Volkes 5 km westlich vom Hafen der Stadt Puno (20 Minuten mit dem Boot), treiben die 20 Inseln der Uros. Jede Insel wird von 3 bis 10 Familiengruppen bewohnt, die zum Volk der „Uro-Aymara“ gehören. Die Uros-Indianer nennen sich „das Seevolk“ und der Ursprung dieser Kultur liegt in der Vorinka-Zeit. Die Schilfinseln werden auf traditionelle Art und Weise aus dem Totora-Schilf hergestellt. Die Männer sind sehr geschickt im Bau ihrer Schilfboote und deren Navigation und die Frauen sind geübt im Schilf-Flechten. Auf den Inseln gibt es eine Schule, ein Gemeindehaus und einen Aussichtsturm.
Taquile Insel
Die Insel Taquile, auch „Insel der strickenden Männer“ genannt, liegt etwa 35 km von Puno entfernt (3-Stunden Bootsfahrt). Diese 6 qkm große Insel hat Terrassenförmig angelegte Felder und kleinere archäologische Stätten, die Zeugen einer langen Besiedelung sind. Auf Taquile werden viele Feste gefeiert, wovon das Fest des Heiligen Apostels, Ende Juli, eines der berühmtesten ist. Die Bewohner zeichnen sich durch besondere Freundlichkeit aus. Sie bewahrten bis heute ihre Bräuche und typische Trachten. Hier, dem Namen der Insel folgend, stricken die Männer herrliche Wollsachen. Besonders interessant ist dabei, daß der Mann seinen Familienstand mit der Kopfbedeckung preisgibt: die verheirateten Männer haben andere Mützen als die Heiligen Männer. Der Reisende hat hier die Gelegenheit bei den Familien zu übernachten. |
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TAG 8: Puno - Cusco
Bus Option
Heute besuchen wir die Puno Region und begeben uns im Verlaufe des Tages weiter nach Norden richtung Cusco.
Archäologische Stätte von Sillustani
Dieser Komplex liegt am Ufer des Sees Umayo und ist bekannt für die aus Stein gebauten Rundtürme, genannt „Chullpas“, die den ehemaligen Bewohnern von Collao als Begräbnisstätten dienten. Einige dieser sich nach oben hin verbreiternden Türme sind bis zu 12 Metern hoch. Nicht weit von der archäologischen Stätte entfernt besuchen wir ein Museum, wo verschiedene Ausstellungstücke der Kulturen Colla, Tiahuanaco und Inca zu sehen sind.
Cala, Picotani, Bellavista
Nach Sillustani, begeben wir uns in die nahegelegenen Orte Cala und Picotani, wo wir die südamerikanischen Kamelarten, darunter Vikunjas und Alpakas, beobachten. In dem nächsten Ort, Bellavista, lernen wir über die heilenden Wirkungen der Pflanze Puya de Raimondi.
Lampa 80km nörd. von Puno
Wir besuchen Lampa, eine Stadt die eigentlich wegen der Farbe der Häuser auch unter dem Namen „die rosa Stadt bekannt ist. In der Gegend gibt es große Wälder mit heimischen Baumarten namens Queñua, mit Puya de Raimondi und auch verschiedene Chinchillazuchten.
Pucará, 110 km nörd. von Puno, Lunch
Pucará ist für Töpfereiwaren bekannt, vor allem für die tönernen Stierchen „Toritos de Pucará“. Wir besuchen das Steinmuseum von Pucará mit verschiedenen steinernen Bildnissen, Tierfiguren, Keramik und anderen Objekten. Mehr über die Kultur Pucara erfahren wir beim Besuch der archäologischen Stätte „Complejo Arqueológico Kalasaya”, das zeremonielles Zentrum der Kultur Pucará. Diese Kultur erreichte ihre Blütezeit zwischen den Jahren 250 vor und 380 nach Christus. Im Zentrum entdecken wir zwei Sektoren, einen zeremoniellen Bereich mit neun Pyramiden und einen Wohnbereich. |
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Abra La Raya
Hier, auf der Höhe von 4.338m, überqueren wir den höchsten Punkt des Altiplanos zwischen Puno und Cusco.
Die Kirche von Andahuaylillas
Weniger als eine Stunde Fahrt vor Cusco besuchen wir den Ort Andahuaylillas, dessen Kirche die „Sixtinische Kapelle Südamerikas“ genannt wird. Diese stammt aus dem Jahr 1580. Die eher schlichte Fassade steht im Kontrast zu dem reich verzierten barocken Inneren mit goldenen Altären, Wand- und Deckengemälden.
Der Ort Pikillacta (Kultur Huari)
Etwa 30 Kilometer vor der Stadt Cusco. Die Blütezeit der Föderation der Kultur Huari datiert zurück auf die Jahre 800 bis 1100 nach Christus. Der Ort war später auch die Pforte zur heiligen Stadt der Inkas, Cusco. Hier sehen wir lange und gerade Straßen, die traditionell von Gebäuden mit rechteckigem Grundriß gesäumt sind. Zum Teil wird Pikillacta von hohen Mauern, die aus Lehmmörtel bestehen, umgeben.
Die Anlage Tipón
Gemäß der Legenden, war Tipón einst der königliche Garten, der unter dem Inkaherrscher Wiracocha angelegt wurde. Die Anlage besteht aus zwölf von perfekt geformten Steinmauern gestützten Erdterrassen, die durch Kanäle und Wasserfälle durchflochten sind. Die herrliche Anlage, mit der hiesigen Flora, bietet unseren Augen eine atemberaubende Landschaft.
Oropesa, Huarcarpay Lagune, Saylla, San Jeronimo und San Sebastian.
In Oropesa kosten wir das berühmte Bauernbrot, genannt „Chuta“. So ist Oropesa, durch die zahlreichen Kleinbäckereien, traditionell als das „Land der Brote“ bekannt.
Cusco
Cusco auch Cuzco geschrieben, liegt etwa auf 3.400 m Höhe und hat etwa 320.000 Einwohner. Sie ist Sitz eines Erzbischofs und einer Universität. Die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches, die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung und die Landschaft inmitten der Anden machen sie zum Anziehungspunkt vieler Besucher. Als Ausgangspunkt zu der Inkastadt Machu Picchu ist sie weltbekannt geworden. 1983 wurde sie in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Übernachtung in Cusco |
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Zug Option
Andean Explorer, in erster Klasse
Dieser Zug ist im vornehmen Stil der großen Pullman-Züge der 1920er Jahre ausgestattet. Zu den restaurierten Wagen gehören der Restaurant-Wagen und ein offener Panorama-Bar-Wagen, der in Südamerika seinesgleichen sucht.
Unterwegs, im Panorama –Wagen, wird ein Drei-Gänge-Lunch serviert. Auf einer Reise mit dem Andean Explorer ist der Aussichtswagen mit seinen Glaswänden ideal, um die schöne Landschaft zu geniessen.
Diese spektakuläre Zugfahrt beginnt in Puno und führt nach Norden zu der Inkahauptstadt von Cusco. Zunächst durchquert der Zug die sanften Ebenen des Altiplanos der Anden, den Lebensraum der Vicunas und Alpacas. Die Fahrt wird in La Raya, dem höchsten Punkt der Strecke (über 4.300m), unterbrochen. Auf der zweiten Hälfte der Reise dominieren die prächtigen Berge der Anden, die über die tiefen Täler ragen, durch die sich der Fluss Huatanay schlängelt.
Der Anden Explorer verkehrt am Montag, Mittwoch und Samstag das ganze Jahr über sowie an Freitagen von April bis Oktober.
Übernachtung in Cusco. |
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