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| Höhenkrankheit (Soroche) |
Zwei Peru-Reiserouten zur Auswahl
Bei der Zusammenstellung unserer Reiserouten haben wir zuallererst die Höhen der Anden berücksichtigti, so dass unsere Reisefreude nicht durch Höhenkrankheit (Soroche) geschmälert wird. ... mehr 
Jeder von uns ist anders veranlagt. So sind wir sehr sportlich und werden trotzdem höhenkrankt oder wir leben im Übermass, treiben kein Sport und haben nie Höhenkrankheit erfahren müssen. Es gibt kaum ein Rezept für Soroche.
Dennoch - wenn wir keine Erfahrungen in den höheren Bergen haben, sollten wir nicht von Lima mit dem Flugzeug auf 3.300 Meter Höhe in Cusco, 2.300 in Arequipa, 3.800 Juliaca (Puno/Titikaka See) oder 4.100 in La Paz zu landen. Auf diese Weise, hat unser Körper keine Zeit, sich an die dünne Luft anzupassen.
Höhenkrankheit ist kein guter Start für den Urlaub, obwohl wir schon damit rechnen müssen. So wird jeder fünfte Besucher irgendwelche Soroche-Symptone erfahren. Wir die keine Erfahrungen in grösseren Höhen haben, sollten uns nicht direkt per Flug in die Sierra der Anden begeben, sondern eine gleichmäßig in die Berge steigende Überlandsfahrt wählen.
In unserem Programm bietern wir grundsätzlich Routen an, welche eine gradmässige Aklimatisierung erlauben. Der Reiseverlauf aller unserer Reisen in Peru folgt eine Route vom Meerespunkt in Lima über Nazca mit 600 Höhenmetern, Arequipa 2.300, Colca 3.300, Puno 3.800, (eventuell La Paz 3.000 - 4.100) und schliesslich nach Cusco mit 3.300 Metern. Auf diese Weise gewöhnen wir uns langsam, im Verlauf von einer Woche, an die Höhen der Anden an. Die größten Höhen erreichen wir erst nach sieben Tagen unserer Peru Reise.
Was ist Höhenkrankheit
Höhenkrankheit wird durch Sauerstoffmangel im Blut verursacht und folgende Symptome können auftreten: Kopfschmerzen, Schlafschwierigleiten, Appetitverlust, Übelkeit, Schwindel, starke Kopfschmerzen, schwere Müdigkeit, verminderte Flüssigkeitsabscheidung, Erbrechen und Trägheit. Zunächst passt der Körper sich gradmäßig an die Höhe an. Nach einigen Tagen ist der Prozess der Anpassung größtenteils abgerundet.
Ob und in welchem Maß wir von der Höhenkrankheit befallen werden, lieg oft an unserer individuellen Veranlagung. Manche Menschen sind mehr anfällig, andere wiederum kaum. Leider gibt es keine Möglichkeiten um es im voraus festzustellen. Zwischen 3000 und 4000 Metern wird durchschnittlich jeder Fünfte leicht erkranken. Es dauert meistens etwa 6 bis 12 Stunden, bis die Beschwerden auftreten, und ebenfalls so lange bis die Beschwerden verklingen.
Vorbeugen / Maßnahmen / Medikamente
Reisende mit Herz- oder Blutdruck-Problemen sollten ihren Arzt um Rat bitten und sich einem vorsorglichen Gesundheits-Check unterziehen.
Es gibt vorbeugende Medikamente und lindernde Mittel für die Höhenkrankheit. Sehr wichtig, dass wir viel elekrolyten-reiches, salziges oder zuckerreiches Wasser zu trinken und leicht zu essen (die Verdauung ist langsamer in diesen Höhen) und alkoholische Getränke, Nikotin und Schlafmittel zu meiden, oder zumindest, einzuschränken. Aspirin können wir problemlos einnehmen. Der überall in Peru erhältliche kreislaufanregende Mate de Coca (Tee aus Kokablättern) kann die Beschwerden auf natürlichem Wege lindern.
Die Einnahme von Coramina-Glucosa (erhältlich in örtlichen Apotheken) sowie eventuell Stutgeron und bei Blutunterdruck zusätzlich Norphen ist dann zusätzlich empfehlenswert.
Sollten wir trotz dieser Vorbeugemaßnahmen erste Anzeichen von Beschwerden feststellen, können wir die Prophylaxe mit Diamox (Azetazolamid) betreiben. Das Präparat beeinflusst den cerebalen Blutfluss und stimuliert das Atemzentrum (4 Tabletten, verteilt über den ersten Tag, eventuell in Verbindung mit Kalium in Form von Kalinor Brausetabletten; wir reduzieren die Dosis ab dem 2. Tag).
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| Sicherheit |
Peru wurde früher von Reisenden gemieden. Die fortwährende Gewalt von Bewegungen wie „Sendero Luminoso” (Leuchtender Pfad) und der gewalttätige Streit gegen den Drogenhandel machten eine Reise in dieses Land risikoreich. Inzwischen hat sich die Situation in den meisten Teilen Perus dermaßen gebessert, dass ein Besuch kein Problem ist. Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass Peru, auch wenn es touristisch sehr beliebt ist und jährlich tausende Besucher aus der ganzen Welt anzieht, ein Dritte-Welt-Land ist. Obwohl die peruanische Ökonomie im Aufschwung ist, ernten große Teile der Bevölkerung die Früchte des Fortschritts nicht und das Land hat immer noch eine hohe Arbeitslosenzahl.
Generell können Sie problemlos in Peru reisen. Es wird jedoch empfohlen, bestimmte Gebiete zu meiden. Während Ihrer Peru Reise können Sie mit Streiks und/oder Straßenblockaden konfrontiert werden. Es ist möglich, dass Sie Ihren Reiseablauf deshalb etwas anpassen müssen. Stellen Sie sich ein bisschen darauf ein, es gehört zum „Latin Way-of-Life”.
Kriminalität
Vor allem in den großen Städten können Sie mit Kriminalität konfrontiert werden. Bewaffnete Überfälle und Taschendiebe kommen vor. Beim Geldziehen an einem Geldautomaten sollte man besonders vorsichtig sein. Es ist ratsam, tagsüber Geld zu ziehen.
Allgemein
Innerhalb von Peru kann man gut per Flugzeug reisen. Im Allgemeinen ist es eine gute Idee, mit Verspätungen und/oder Annullierungen von Inlandfügen zu rechnen. Die großen Städte sind gut per Luft erreichbar. Wenn Sie Überland reisen sollten Sie renommierte Bus- und Taxigesellschaften wählen.
Praktische Tipps
- Lassen Sie goldene Armbänder, Halsketten, usw. lieber zu Hause
- Lassen Sie Ihr Geld, Ihre Kamera oder Ihren Rucksack nicht herumliegen
- Verbergen Sie Ihr Geld unsichtbar unter Ihrer Kleidung (z.B. in einem Geldgürtel) und lassen Sie soviel Ihrer Sachen wie möglich im Hotel, auch auf mehrtägigen Ausflügen
In Peru ist es bestimmt nicht nötig, überängstlich herum zu touren und Ihren Besitz krampfhaft fest zu klammern. Aber wie immer und überall gilt auch hier: denken Sie logisch nach und seien Sie auf der Hut. Unseren Erfahrungen nach sind Peruaner im Allgemeinen ehrliche, schwer arbeitende Menschen, die ihr Brot auf ehrliche Weise verdienen.
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| Einreisedokumente |
Um nach Peru/Bolivien einzureisen benötigen Sie als deutscher Staatsangehöriger bei einem touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum, sondern lediglich einen Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Sind Sie kein deutscher Staatsbürger, sollten Sie sich über eventuell abweichende Visabestimmungen mit den entsprechenden Botschaften in Verbindung setzen.
Bei der Einreise sollte darauf geachtet werden, dass die beabsichtigte Aufenthaltsdauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungsbehörde im Pass oder auf dem (stets auszufüllenden!) Einreisezettel (Tarjeta Internacional de Embarque/Desembarque) vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten der Einwanderungsbehörde die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf z.B. 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist.
Bitte achten Sie stets auf den eigenen Pass, da dessen Verlust erhebliche Probleme mit sich bringt und vor Ausstellung eines Ersatzdokuments gründliche Nachforschungen unerlässlich sind (u.a. ist eine Passverlustanzeige bei der peruanischen Nationalpolizei für die Wiederausreise erforderlich, sog. "Denuncia"). Es ist ratsam eine beglaubigte Kopie des Passes anzufertigen und gesondert aufzubewahren! Nach peruanischen Vorschriften muss stets ein gültiges Personalpapier mitgeführt werden.
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| iPeru |
Peru verfügt über einen Informationsservice und Hilfeleistungsdienst für Touristen, genant iPerú. Diese Assistenz ist auch nützlich, wenn die erhaltenen Tourismusdienstleistungen nicht den Abmachungen entsprechen.
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| Telefon |
• Aus den üblichen, Telefonzellen kann man internationale und nationale Gespräche führen. Die Kennwörter der Länder und Städte findet man meistens in den Telefonzellen.
• Für internationale Gespräche wählt man folgendermaßen:
00+ Landesvorwahl +Stadtvorwahl + Telefonnummer.
• Für Telefonate von einer zu anderen Stadt wählt man folgendermaßen:
0+ Stadtvorwahl + Telefonnummer.
• Die öffentlichen Telefonzellen akzeptieren Münzen und Telefonkarten, die am Kiosk und in Supermärkten zu erhalten sind. Die Telefonkarten müssen der Telefongesellschaft entsprechen, die zur gegebenen Zeit genutzt ist. R-Gespräche (Collect) können nicht von den Telefonzellen getätigt werden.
• Telefoninformation erreicht man unter der Nummer 103; Telefondienst erfolgt in spanischer Sprache.
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| Internet |
Die wichtigsten Städte des Landes verfügen über öffentliche Internet-Kabinen. Die durchschnittlichen Kosten pro Stunde liegen bei US$ 1.
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| Unterkunft |
Es gibt unterschiedliche Unterkunftsmöglichkeiten. In der Hochsaison (Mai bis September) ist es angebracht rechtzeitig zu reservieren. Man kann auch bei den, von der Nationalen Tourismusdirektion, autorisieren Familien übernachten.
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| Gesundheit |
• Man soll nur Wasser aus Flaschen oder das vorher abgekocht wurde trinken
• Vorsicht beim Verzehren von rohen Agrarprodukten und Früchten
• Vorsicht beim Essen an Ständen auf den Strassen
• 14 Tage vor der Reise in den Dschungel sollte man sich gegen Gelbfieber Impfen lassen
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| Banken |
Normalerweise sind die Banken in Peru von Montag bis Freitag, von 9.00 bis 18.00 geöffnet. Viele Banken sind auch am Samstag, bis 12.00 geöffnet; zusätzlich gibt es Geldautomate verschiedener Banken.
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| Kredit Karten: Notfall-Telefonnummer (Lima) |
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Visa: Tel. 01-4212195; 01- 4413112; 01-427 2112; 01- 4281001
Master Card: Tel. 01-4441891; 01-4441892
American Express: Tel. 01-3304482; 01-3304484
Diners Club: Tel. 01-2212050
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| Geldwechsel |
Es wird empfohlen das Geld in den Hotels, Banken oder den zugelassenen Wechselstuben zu wechseln; Öffnungszeiten von 9.30 bis 18.00.
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| Das Nachtleben |
In fast allen Städten Perus herrscht ein reges Nachtleben. Man sollte sich im eigenen Hotel über die nächtlichen Veranstaltungen informieren. Wenn man die typisch peruanische Musik genießen möchte ist der Besuch von "Peñas" empfohlen.
In Lima befinden sich die meisten Diskotheken, Pubs und Nacht-Klubs in den Bezirken Miraflores, San Isidro und Barranco. In anderen peruanischen Städten findet das Nachtleben vorrangig im Zentrum statt, auf den wichtigen Hauptplätzen und deren Umgebung.
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| Essen und Trinken |
Die peruanische Küche bietet typische Gerichte der Küste, Sierra und Regenwaldes an. Einige der Gerichte sind sehr scharf gewürzt. Es gibt auch Restaurants, in denen man regelmäßige, internationale Speisen vorfindet.
Bezüglich der Getränke, empfehlen wir den peruanischen Pisco, der aus Weintraubenschnaps hergestellt und unterschiedlich zubereitet wird. Außerdem sind auch die "Chicha Morada“, "Chicha de Jora" sowie "Aguaje" als typische peruanische Getränke bekannt."
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| Trinkgeld |
In Peru fallen die Trinkgelder unterschiedlich aus. Oft hängen sie davon ab, ob man die durchgeführten Dienstleistungen als gut empfunden hat.
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| Transport - Flugverkehr |
Von Lima aus gibt es Flüge und Flugverbindungen in die Großstädte des Landes. Die Städte Huancayo, Huaraz und Ica haben keine Flugverbindung. Diese Städte kann man mit interprovinziellen Bussen erreichen. Flughafengebühren (T.U.U.A.):
Bei nationalen Flügen beträgt die Flughafengebühr etwa US$ 6,00. Bei internationalen Flügen beträgt die Flughafengebühr etwa US$ 30,00. Diese Beträge müssen vor dem Abflug bar bezahlt werden.
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| Transport: öffentliche Buse und Taxis |
• Interprovinzielle Busse: die interprovinziellen Busse fahren zu allen Teilen des Landes. Es wird empfohlen sich über die Bequemlichkeiten der Busse zu informieren, und ob sie direkt zu dem gewünschten Reiseziel fahren.
• Taxis und öffentlicher Verkehr: es wird empfohlen, die Dienstleistungen von Taxiunternehmen zu benutzen; sie sind per Telefon erreichbar. In Lima sind die Taxis gelb, und einige haben ein Licht auf dem Dach.
In Peru gibt es keine Taximeter. Deshalb sollte man den Preis vor dem Besteigen des Taxis aushandeln. Es ist empfohlen sich über die Tarife im Voraus zu informieren. Taxifahrer erhalten kein Trinkgeld.
• Die städtischen Busse (die preisgünstigste Alternative) haben unterschiedliche Farben und Nummern, die jeweiligen Routen entsprechen. Viele Busse legen lange Strecken zurück und können unter umständen unbequem sein.
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| Shoppen |
Im allgemeinen sind die Läden, Einkaufszentren und Handwerksmärkte täglich von 09.00 bis 20.00 geöffnet. Dies kann auch an Feiertagen gelten. Bei Verkäufern am Strand und in der Strasse kann der Preis eines Artikels ausgehandelt werden. Dieses Vorgehen wird in spanischer Sprache "Regateo" genannt.
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| alaskaperutours |
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Alle Tourzahlungen sind bis zum Ende
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R+V Allgemeine Versicherung AG
Taunusstraße 1, 65193 Wiesbaden
Telefon: 0049 - 611 - 533 5859 |
Den gesetzlichen Sicherungssschein versenden wir umgehend nach Empfang der Reiseanmeldung.
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