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Cusco - Heiliges Tal - Machu Picchu - Lima
TAG 9: Heiliges Tal (Urubamba Tal)
Mit dem Besuch des Heiligen Tals setzen wir unsere Rundreise durch Peru am frühen Morgen fort. Unterwegs erfreuen uns traditionelle Ortschaften mit Märkten und archäologischen Stätten bis wir das Ende der Strasse in Ollantaytambo erreichen. Während des Ausfluges haben wir die Gelegenheit die farbenfrohen Indiomärkte zu besuchen und mit den Händlern um die Preise zu feilschen.
Chinchero
Anschließend fahren wir mit dem Bus nach Chinchero, ein Kleinod der besonderen Art. Aufgrund des paradiesischen Ausblicks war die Stadt einst Sommersitz vieler Inkas. So bewundern wir von hier die schneebedeckten Gipfel von Salkantay, Verónica und Soray. Hier besuchen wir die Ruinen des ehemaligen königlichen Landgutes des Inka Tupac Inka Yupanqui und die älteste Kolonialzeit-Kirche in ganz Peru, „Iglesia de Chincheros“, die auf Inka-Fundamenten gebaut wurde. Bis heute wird die Messe in Quechua, der Indianersprache, gehalten.
Hiernach bummeln wir durch den quirligen Indiomarkt von Chinchero. Das ist immer noch ein authentischer Sonntagsmarkt, ein farbenfrohes und bewegtes Schauspiel mit einem reichhaltigen Angebot von Kunsthandwerk und Textilien. |
Maras und Moray
Unsere Peru Busreise führt weiter nach Maras, wo wir die "Salineras de Maras", sogenannten Salzpfannen aus der Inkazeit, und den archäologischen Komplex von Moray besichtigen. Maras liegt 50km von Cusco entfernt, etwa auf gleicher Höhe.
Die bunte Bevölkerung hütet hier die wichtigsten Salzsalinen der Region. Dieser Ort wurde als eine „Übertragungsbrücke“ für die Bauern der Region benutzt, damit sie ihre Produkte (wie Coca-Blätter) aus dem Amazonas nach Cusco abtransportieren konnten. Der Ort besitzt eine Kirche mit verschiedenen Kunstwerken des Indios Don Antonio Sinchi Roqa Inka. Ab dem Dorf Maras, gelangen wir zu den Salzsalinen von Maras und dem archäologischen Komplex von Moray.
Die Salzsalinen von Maras
Wir fahren zu den, von Maras 4km entlegenen, Salinen. Hier befinden sich die teilweise schon hunderte von Jahren alte Salinen, mit denen bereits die Inka und deren Vorfahren Salz gewannen. Bis heute versorgen die manuell betriebenen Salinen die Bevölkerung mit dem lebensnotwendigen Mineral.
Die Kreisrunden Terrassen von Moray
Nach weiteren 3km erreicht unser Bus den archäologische Komplex von Moray. Er ist bekannt als das "Laboratorium der Inkas". Sie haben hier Nutzen aus dem einzigartigen Mikroklima in Peru gezogen.
So sind drei Senken und ein Trichter von 30m Tiefe rundum mit Terrassen versehen, auf welchen hauptsächlich Mais angebaut wird. Die Besonderheit dieser Senken ist, dass aufgrund der Lage und der Sonneneinstrahlung, der Boden dieses Trichters bis zu 12C° wärmer als die Umgebung sein kann.
Am Nachmittag führt unsere Busreise weiter durch das Heilige Tal nach Ollantaytambo. Hier gelangen tiefer auf eine Höhe von 2900m. Durch dieses Tal fließt der Vilcanota Fluß, eine der Zuwässer des Amazonas. Das Heilige Tal ist eines der schönsten Täler innerhalb Perus. Es besitzt malerische Dörfer und ein wunderschönes und mildes Klima.
Es ist wohl bekannt, dass die Inkas große Astronomen waren. Die wichtigsten Ortschaften des heiligen Tals (Pisaq, Urubamba, Ollantaytambo und Chinchero) wurden als Observatorien genutzt. Das Klima, mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 20°, ist sehr mild und angenehm. Auf dem Weg nach Ollantaytambo passieren wir die Städte von Calca und Urubamba.
In Ollantaytambo besuchen wir die „letzte“ Inka-Zitadelle. Sie wurde erbaut, um den Zugang zu diesem Teil des Tales zu bewachen und es gegen eventuelle Invasionen von Urwaldstämmen zu beschützen. Während eines Spaziergangs durch die gepflasterten Strassen der nahegelegenen Stadt können wir uns ein Bild davon machen, wie dieses militärische, religiöse und landwirtschaftliche Zentrum zu Inka-Zeiten ausgesehen hat.
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Ollantaytambo befindet sich 70km entfernt von Cusco. In der Quechuasprache der Name der Stadt bedeutet “Speicher meines Gottes”. Es ist das einzige verbliebene Beispiel für die Stadtplanung aus der Inka-Zeit. Die Gebäude und Inka-Terrassen sowie die engen Gassen der Stadt befinden sich noch in ihrem ursprünglichen Zustand. Die geraden und engen Straßen bilden 15 quadratische Blocks (canchas), die je einen Eingang zum zentralen Innenhof besitzen.
Auf der bergzugewandten Seite von Ollantaytambo befindet sich ein imposanter Inka-Komplex, die „letzte“ Festung der Inka. Tatsächlich war diese Festung strategisch günstig gelegen, um das Heilige Tal der Inka zu dominieren. Hier zog sich Manco Cápac II, nach dem Verlust Cuzcos an die Spanier, zurück. Übernachtung im Heiligen Tal. |
Inka Trek Tageswanderung, vom KM 104 nach Aguas Calientes (fakultativ)
Es handelt sich um eine aktive Alternative zum standardmäßigen Ausflug zum Machu Picchu mit dem Zug. Die Tageswanderung von Chachabamba nach Machu Picchu ist auch eine hervorragende Alternative zu anderen mehrtägigen Trekking /Camping Optionen. Diese Route eignet sich für diejenigen, die weniger Zeit haben und es vorziehen nicht zu campen. Über gutausgebaute Wege führend, bietet diese Tagestour einen ausgewogenen Wandertag. Der Treck führt durch den semi-tropischen Regenwald und ermöglichst spektakuläre Ausblicke zur Machu Picchu Zitadelle.
Frühmorgens fahren wir mit dem Zug zum Inka Treck, den wir am Km 104 auf einer Höhe von 2.250m beginnen. Bevor wir uns auf den Treck begeben, besuchen wir die Ruinen von Chachabamba. Nach der Vilcanota Fußgängerbrücke führt die 10 Km lange Wanderung zu einer Höhe von 2700 Meter, zum Inti Punktu (das Sonnentor); dabei beträgt der kumulative Trekking-Höhengewinn 800 Meter. Die gesamte Gehzeit, mit Mittagessen- und Fotostops, beträgt zwischen 6 und 7 Stunden.
In den ersten 2,5 Stunden steigen wir hinauf, über grasbewachsene Hügel, zur der Ruinenanlage von Winaywayna. Hiernach öffnet sich der Regenwald mit einem spektakulären Wasserfall und es besteht die Möglichkeit einer erfrischenden Naturdusche. Bald erreichen wir die unteren Terrassen der Winya Wayna Ruinen. Von hier führt der Aufstieg über eine steinerne Treppe vorbei an den rituellen Inka-Bädern. Für weitere 1,5 Stunden wandern wir über eine ebene Strecke direkt zum Sonnentor. Am Tor erhebt sich der inspirierende Blick auf Machu Picchu. Wir kommen an in Aguas Calientes, wo wir die Nacht verbringen. |
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TAG 10: Machupicchu
Heute erleben wir einen Höhepunkt der Reise, die Zitadelle von Machu Picchu. Früh begeben wir uns mit dem Zug, eine 1-stündige Fahrt, nach Aguas Calientes, das Städtchen am Fuße des Berges von Machu Picchu. Eine 10-minutige Busfahrt, von Aguas Calientes, bring uns hinauf auf den Berg zum Eingang der Zitadelle. Der Morgen und Teil des Nachmittags sind der Besichtigung gewidmet. Am späten Nachmittag bringt uns der Zug zurück in das Heilige Tal.
Macchu Picchu
Machu Picchu befindet sich 130 km nördlich von Cusco in der Nähe des Urubamba Flusses und ist von den Vilcabamba Bergen umgeben. Die Ruinen von Machu Picchu gehören zu den berühmtesten archäologischen Stätten dieser Welt, eines der Sieben Welt Wunder. Es ist das wichtigste Reiseziel aller Touristen, die Peru besuchen. Zu diesem Ort führt auch der wunderschöner Inka Trek (Camino Inca).
Der archäologische Komplex von Machu Picchu, genannt Alter Berg, überrascht aufgrund der Form der Steinkonstruktionen, welche zu einem der wichtigsten architektonischen und archäologischen Denkmäler der Welt ernannt wurden. Machu Picchu wird auch als die „verlorene Stadt der Inkas“ bezeichnet, da der Verbleib des Ortes bis zu seiner Entdeckung durch Hiram Bingham im Jahr 1911 ein Mysterium geblieben war.
Die Anlage wurde vermutlich im 15. Jahrhundert durch den Inka Pachacútec erbaut, und sie umfasst eine Fläche von etwa 20 Hektar. Im eigentlichen Stadtbereich gibt es zahlreiche Bauwerke und Plätze, wobei der sogenannte Sonnentempel, die Sonnenuhr „Intihuatana“, das Sonnenobservatorium, der Tempel mit drei Fenstern, der Haupttempel und der sogenannte Sektor des Kondors zu den Wichtigsten gehören. Zum Bau von Machu Picchu wurden Felsen aus den umliegenden Zonen verwendet, die je nach Verwendungszweck mit unterschiedlichen Techniken bearbeitet wurden. Eine der am feinsten gearbeiteten Mauern ist die zentrale Wand im Haupttempel mit perfekt aneinander passenden Steinblöcken.
Doch das geschichtliche Heiligtum Machu Picchu ist mehr als nur eine archäologische Ausgrabungsstätte. Wegen dem Artenreichtum der Flora und Fauna wurde die Region von Machu Picchu in 1983 von der UNESCO zum Kultur- und Naturgut der Menschheit erklärt. |
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TAG 11: Cusco Umgebung
Unsere Busreise führt zurück nach Cusco. In der Nähe von Cusco besuchen wir mehrere archäologische Stätten und eine einmalige Kamelfarm, mit den südamerikanischen Neuweltkamelen der Lama, Alpaka und Vikunja Gattungen. Übernachtung in Cusco.
Die Anlage Sacsayhuamán
In der Anlage findet man 33 verschiedene Stätten mit archäologischen Sehenswürdigkeiten, von denen die bekannteste die Festung Sacsayhuamán selbst ist. Eigentlich soll es sich dabei um eine religiöse Stätte gehandelt haben, aber aufgrund der Lage und des Baustils gingen die Spanier und Chronisten davon aus, dass es sich um eine militärische Festungsanlage gehandelt habe. Heute vermutet man, es sei der wichtigste Tempel von Cusco und ein Ort der andinen Kosmologie gewesen. Die Verehrung galt dem Sonnengott (Inti), dem Gott des Mondes (Quilla), dem der Sterne (Chaska) und dem des Blitzes (Illapa). Wegen der enormen, zum Bau verwendeten, Felsen, von denen einige ein Gewicht von 90 bis 128 Tonnen haben, wirkt diese Festung wie ein Werk der Titanen. Jedes Jahr findet hier, am 24. Juni, das Sonnenfest oder „Inti Raymi“ statt.
Die Anlage Qenko
Diese archäologisch interessante Anlage stammt aus dem Jahr 1500 nach Christus. Der Name Qenko bedeutet Labyrinth. Es handelt sich um einen heiligen Ort, an dem auch Zeremonien zu Ehren der Sonne, des Mondes und der Sterne stattfanden.
Die Anlage Pukapukara
Dieser Komplex besteht aus zahlreichen Gebäuden, Plätzen und Aquädukten. Vermutlich handelte es sich um eine Art Rast- und Schlafplatz. Man sagt, der Inka-König habe bei seinen Besuchen ein großes Gefolge mit sich gebracht, das dann in Pukapukara untergebracht wurde.
Die Anlage Tambomachay
Tambomachay war vermutlich ein wichtiger religiöser Ort, wo Wasser- und Erdkult betrieben wurden. Der Bau stammt auch aus dem Jahr 1500 nach Christus und die Anlage ist eng mit Pukapukara verbunden. Insgesamt hat der Komplex eine Ausdehnung von etwa einem halben Hektar und ist aus polygonal bearbeiteten Kalksteinen errichtet.
Park der südamerikanischen Kameltiere „Awanakancha“
Eine Kamelfarm von Lamas, Vikunjas und Alpakas, die in natürlicher Umgebung leben. Hier beobachten wir Vorführungen der Textilherstellung und entdecken verschiedene landwirtschaftlich genutzte Terrassen, die mit heimischen Pflanzenarten kultiviert sind. |
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TAG 12: Cusco Stadttour
Wir besichtigen die Stadt Cusco. Die Rundtour fürht uns durch:
Hauptplatz der Stadt Cusco, „Plaza de Armas“
Dieser Platz wurde zu Zeiten der Inkas „Huacaypata“ genannt, was auf Deutsch „Ort zum Weinen oder Treffpunkt“ bedeutet. Damals war der Platz ein wichtiger Ort für die Abhaltung von Zeremonien am Tag des Sonnenfestes „Inti Raymi“. Francisco Pizarro deklarierte hier die Unterwerfung der Stadt durch die Spanier. Mit der spanischen Herrschaft wurde der Platz umgestaltet und man errichtete, nach spanisch-europäischen Still, Gebäude mit steinernen Arkaden.
Dom der Stadt, „La Catedral“
Der Bau fand in zwei Etappen statt: zuerst wurde die Triumphkapelle „Capilla del Triunfo“ über dem ehemaligen Inka-Tempel „Suntur Wasi (deutsch: Haus Gottes)“ errichtet, anschließend fand eine Erweiterung über dem Palast des Inka Wiracocha statt. An der Fassade und im Inneren der Kirche, mit einer sehr üppigen Dekoration und vielen Holzschnitzereien, dominiert der Renaissance Stil. Herausragende Werke sind die herrliche Kanzel und der Chor.
Jesuitenkirche, „Templo de la Compañía de Jesús“
Der Bau der Kirche stammt ursprünglich aus dem Jahr 1571 und befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des Palastes des Inka Huayna Cápac. Der Originalgrundriss und die Fassade sind typisch für den Barockstil der Andenregion. Das Haupttor, das fast wie eine Art Klappaltar wirkt, liegt zwischen sorgfältig aus Stein gehauenen Türmen. Im Inneren der Kirche sind vor allem der dreiteilige Hauptalter mit salomonischen Säulen, die hölzerne Kanzel und verschiedene barocke Retabeln im verschnörkelten Stil sehenswert. Eines der herausragenden Kunstwerke ist das Bild „El matrimonio de Martín García de Loyola con Beatriz Clara Coya (Die Hochzeit von Martín García de Loyola und Beatriz Clara Coya)“.
Der Stein der 12 Ecken
In der Straße Hatunrumiyoc bewundern wir eine alte Inkamauer, die einst zum Palast des Inka Roca gehörte. Ein hervorragenes Beispiel für die bewundernswerten Fertigkeiten der Inkas bei der Bearbeitung und Einpassung von verschieden geformten Steinen. Hervorzuheben ist vor allem der bekannte zwölfeckige Stein („Piedra de los Doce Ángulos“) der perfekt gearbeitet ist und sich fugenlos an den Ecken in die Mauer einfügt.
Stadtteil San Blas
Hier besuchen wir eines der malerischsten Stadtviertel von Peru. Typisch für das Viertel sind die engen und steilen Gassen und die herrlichen Gebäude im Baustil der Kolonialzeit. Heute ist San Blas das Viertel der Kunsthandwerker und viele der dort ansässigen Familien bieten Unterkunft für Reisende an. Die Kirche von San Blas stammt aus der Kolonialzeit, um 1560. Im Inneren ist eine Kanzel im Barockstil erhalten, ein Meisterwerk der Holzschnitzerei, das vermutlich vom einheimischen Künstler Diego Quispe Tito stammt. |
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Folkloristische Dinner-Show am Abend. Übernachtung in Cusco.
TAG 13: Cusco - Lima
Nach dem Frühstück haben wir den Morgen zur freien Verfügung oder wir setzen unsere Peru Reise mit einem Baustein in den Regenwald von Manu oder Tambopata fort.
Rückkehrer nach Lima werden zum Cusco Flughafen gebracht. Von dort Weiterflug nach Europa oder fortsetzung der Peru Tour mit dem Peru Nord Baustein.
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