04.08.2010 - Peru bleibt Fair-Trade-Kaffee-Weltmeister
Mit exportiertem Fair-Trade-Kaffee im Wert von umgerechnet 73 Millionen US-$ ist Peru zum 6. Mal Fair Trade-Kaffee-Weltmeister. Das gab der peruanische Kaffeeproduzenten-Dachverband JNC bekannt. Das entspricht rund 460.000 Zentnern. Damit bleibt das Produkt vor Bananen, Mango, Kakao, Tee und Zimt weiterhin das peruanische Fair-Trade-Exportprodukt Nr. 1. Nach JNC-Angaben stammen 95% des nach den Maßstäben der FLO (Fairtrade Labelling Organisation) produzierten Kaffees von Kooperativen kleiner Kaffeeproduzenten.
Um als Fair-Trade-Produkt anerkannt zu werden, müssen bestimmte Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden. So müssen beispielsweise für Produkte, die über das Fair-Trade-Unternehmen GEPA vertrieben werden, eine Reihe von Vorschriften wie die “Zahlung fairer Preise, die die Produktionskosten decken und darüber hinaus Spielraum für Entwicklungsaufgaben lassen, Langfristige und verlässliche Handelsbeziehungen, Förderung von ökologischem Anbau, Verzicht auf den Einsatz von Gentechnik” oder der “Ausschluss ausbeuterischer Kinderarbeit” eingehalten werden.
In Peru gibt es derzeit, wie der JNC berichtet, 39 Organisationen, die diesen Standards entsprechen. Darin sind 32.000 kleine Kaffeeproduzenten organisiert.
Allein nach Deutschland wurden im Vergangenen Jahr 1,343,638 Kilo peruanischer Kaffee exportiert.
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01.7.2010 - Fund in Peru: Forscher entdecken Monsterwal aus der Urzeit
Er hatte 29 Zähne von der Größe eines Männer-Unterarms: In Peru haben Wissenschaftler das Gebiss eines wahren Urzeit-Ungeheuers entdeckt. Zur bevorzugten Beute des 14 Meter langen Raubwals gehörten offenbar kleinere Verwandte.
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London - Die Forscher hielten ihren Fund in der peruanischen Wüste zunächst für Elefantenstoßzähne. Dabei hatten sie das riesige Gebiss eines Urzeitwals entdeckt. Mit seinen riesigen Zähnen von der Größe eines Männer-Unterarms, rund 40 Zentimeter lang und etwa 12 Zentimeter stark, besaß diese ausgestorbene Art das größte Walgebiss, das je entdeckt worden ist, berichten Wissenschaftler um den Franzosen Olivier Lambert vom Pariser Naturkundemuseum im Magazin "Nature".
Das Monster schwamm vor 12 bis 13 Millionen Jahren durch den Ozean - auf der Jagd nach anderen Walen, meinen die Experten. Das 14 Meter lange Riesentier schnappte sich seine Beute demnach mit seinen sich ineinander verschließenden Beißern und riss dabei wohl tiefe Wunden in das Fleisch seiner Opfer. In seinem drei Meter langen Walschädel sollen 29 Riesenzähne gesteckt haben.
Vermutlich jagte das Meeresungeheuer wie heute zum Beispiel Große Schwertwale, schreiben die Wissenschaftler. Die Tiere töten ihre Beute unter anderem im Rahmen vor Treibjagden. Einige Tiere beißen ihre Opfer gezielt, um sie an der Flucht oder am Abtauchen zu hindern. Wahrscheinlich fraß der urzeitliche Jäger Bartenwale. Deren Fettreserven hätten dem riesigen Tier genügend Energie zum Leben geliefert, glauben die Forscher.
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Heutige Pottwale, mit denen sich der Urzeit-Jäger am ehesten vergleichen lässt, haben nur noch vergleichsweise kleine Zähne. Sie ernähren sich von Tintenfischen und saugen ihre Beute einfach ein.
"Er muss sehr große Tiere gefressen haben"
Den Sensationsfund hatte das Experten-Team bereits im Jahr 2008 gemacht. Mit der Entdeckung darf sich der Rotterdamer Museumskurator Klaas Post schmücken. Er sei während der kurzen Expedition in die Pisco- Ica-Wüste im Süden Perus "über die Überreste gestolpert", hieß es.
Der Fund begründet sogar eine eigene biologische Gattung. Die Entdecker haben traditionell das Recht, eine neue Art zu benennen. Das internationale Team aus den Niederlanden, Frankreich, Italien, Peru und Belgien taufte die Gattung nach dem biblischen Meeresungeheuer Leviathan und zollte zudem "Moby Dick"-Autor Herman Melville Tribut: Die ausgestorbene Art bekam den offiziellen lateinischen Namen Leviathan melvillei.
Wissenschaftler hatten die Existenz von riesigen Pottwalen schon länger vermutet, hatten bisher aber nur vereinzelt Riesenzähne gefunden. Der aktuelle Fund bestätigt die Vermutung, dass in der Urzeit wahre Giganten die Meere unsicher machten. "Er muss sehr große Tiere gefressen haben", sagt Olivier Lambert vom Königlichen Belgischen Institut für Naturwissenschaften. "Und die häufigste Beute in dieser Gegend dürften Bartenwale mit einer Länge von sieben oder acht Metern gewesen sein."
Im Naturkundemuseum von Rotterdam sind derzeit die drei größten Zähne des Urzeitwals zu sehen. Eine Nachbildung des Tieres soll im Verlauf des Jahres ausgestellt werden. Da die Forscher bisher jedoch nur Knochenfragmente aus dem Schädelbereich kennen, dürfte diese einigermaßen spekulativ ausfallen.
03.05.2010 - Lima: Rueda soll Peru trainieren
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Der Kolumbianer Reinaldo Rueda ist heißester Kandidat auf den vakanten Posten des Nationaltrainers in Peru.
Wie peruanische Medien berichten, liegt dem 53 Jahre alten aktuellen Coach von WM-Teilnehmer Honduras ein unterschriftsreifer Vertrag vor.
Rueda habe sich allerdings bis nach der WM in Südafrika Bedenkzeit erbeten. |
01.05.2010 - Expo Shanghai: Peru präsentiert sich als Luxus-Reiseziel
Die peruanische Tourismusmarketingorganisation PROMPERU möchte Peru auf der Weltausstellung in Shanghai als Luxus-Reiseziel präsentieren. Das teilt das peruanische Außenhandels- und Tourismusministerium MINCETUR mit. Im Vordergrund stehen sollen dabei die zentralen Tourismusrouten Perus, die entsprechenden Reiseanbietern, wie auch möglichen Touristen, schmackhaft gemacht werden sollen.
Allein am ersten Tag der Expo 2010 wurde der peruanische Pavillion nach Angaben des Außenministeriums von über 40.000 Menschen besucht.
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24.04.2010 – Lima: Wiedereröffnung des Kunstmuseum MALI in Lima
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Das Kunstmuseum MALI in Lima hat nach einjährigen Renovierungs-arbeiten seine Pforten wieder geöffnet. Das Museum im historischen Palast in Lima Stadt beherbergt eine Sammlung von mehr als 11.000 Stücken aus präkolumbianischer Zeit bis in die Moderne. Hier finden Kunstinteressierte rund 3.000 Jahre peruanische Kunst unter einem Dach.
Der peruanische Fotograf Mario Testino eröffnete in der vergangenen Woche das Museum gemeinsam mit dem US Topmodel Kate Moss. Anlässlich der Wiedereröffnung befindet sich im Museum eine vorübergehende Ausstellung Testinos „Portraits“, eine Foto-Kollektion von weltweit berühmten Persönlichkeiten. Sie ist der Auftakt zu weiteren zukünftigen Events des MALI-Museums.
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23.04.2010 – Machu Picchu: Stars aus Hollywood kommen nach Machu Picchu
Die nach Unwettern im Januar für zwei Monate geschlossene Inka-Ruinenstadt Machu Picchu wurde bereits Anfang April durch Hollywoodstar Susan Sarandon (“Dead Man Walking“) feierlich wieder eröffnet. Der peruanische Minister für Außenhandel und Tourismus, Martin Perez, lud nun offiziell Hollywood-Star Sandra Bullock zu einem Besuch der wichtigsten Touristenattraktion des südamerikanischen Landes ein.
Neben Hollywood-Star Sandra Bullock wurden Sting, ehemaliger Sänger der legendären britischen Band The Police, Filmemacher Steven Spielberg und der Dominikanische Sängers Juan Luis Guerra offiziell von den Behörden eingeladen.
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